Zwischen Wiesen, Wasser und Wald

Die Marschtour beginnt am Übergang von der Geest in die Marsch. Sie führt über Wiesen, am Wasser entlang und schließlich durch den Wald.

Wir beginnen die Route am Parkplatz Alte Schule Marschstraße und folgen der Klinkerstraße in Richtung Zeteler Marsch. Am Ortsausgang spüren wir, wie sich die Räder schneller drehen. Wir rollen den Geestrücken hinab in die flache Marsch. Auf dem Geestrücken, dem Zeteler Esch, sehen wir noch Getreideanbau. Der Boden ist hier sandig. Dann fahren wir zwischen saftigen Wiesen durch die fruchtbare Marschlandschaft. Malerisch schlängelt sich das Friedeburger Tief zwischen den Weiden hindurch.





An der T-Kreuzung halten wir uns links und kommen kurz vor Neustadtgödens an der Sandentnahmestelle vorbei. Die Spülteiche sind durch Kiesabbau für den Autobahnbau entstanden. Eine Aussichtsplattform macht den Blick frei auf das Naturschutzgebiet. Im Frühsommer lauschen die Besucher hier einem gigantischen Froschkonzert.



Wir folgen den Spurbahnplatten weiter, bis wir rechte Hand die Wedelfeldmühle sehen. Sie ist die einzige voll funktionsfähige Wasserschöpfmühle Frieslands. Ein Abstecher lohnt sich.

Die Tour führt in die andere Richtung weiter durch eine Spielstraße. An der T-Kreuzung folgen wir der Beschilderung nach rechts und an der nächsten Hauptstraße nach links durch Neustadtgödens. Der Ort ist als Refugium für Andersgläubige bekannt geworden. Hier lebten Mennoniten, Lutheraner, Juden, Reformierte und Katholiken friedlich nebeneinander. Einer Tradition aus dem 17. und 18. Jahrhundert folgend, stellen die Bewohner bis heute ihre Familienwappen zur Schau. Auf einem Schild an der Hausfassade stehen Beruf und Name der Familie. Wir biegen rechts in die Brückstraße und kommen am Landrichterhaus vorbei. In dem Museum erfahren wir mehr über die Geschichte des 466 Jahre alten Ortes.

Wir kreuzen die Bundesstraße 436, der wir auf dem Radweg ein kleines Stück nach rechts folgen. Dann knickt links Altgödenser Hörn ab. Die Straße führt uns über die Autobahn nach Sande. Wir folgen den grünen Hinweisschildern durch den Ort und gelangen auf die Hauptstraße. Gleich neben dem Jugendzentrum sehen wir vom Fahrradweg aus die Granitquaderkirche. Wir folgen der Hauptstraße am Nordwestkrankenhaus vorbei bis zur Paddel- und Pedalstation Alt-Marienhausen. Hier können wir aufs Kanu umsteigen, oder links dem Ems-Jade-Wanderweg am Kanal bis nach Dykhausen folgen. Rechts vom Kanal liegt der Sander See. Wer eine Abkühlung braucht, kann hier ins kühle Nass springen.





An dem kleinen Hafen des Wassersportvereins Dykhausen verlassen wir den Ems-Jade-Kanal und folgen links der Gödenser Straße. Der Fahrradweg verläuft parallel zur Kreisstraße. Rechte Hand sehen wir die Kirche des Ortes. Wenig später erreichen wir Gödens. Das barocke Wasserschloss ist nicht nur zur Landpartie an Pfingsten oder zum Weihnachtszauber einen Besuch wert. Der Landschaftspark ist ganzjährig geöffnet. Einkehrmöglichkeiten gibt es hier nicht.




Wir folgen der Straße, bis sie auf die Bundesstraße 436 stößt. Dort biegen wir rechts ab. Auf dem Fahrradweg parallel zur Bundesstraße verlassen wir Friesland. Kurz hinter der Grenze nach Ostfriesland erreichen wir das Horster Grashaus. Das Gehöft von 1475 hat einst das Hopelser Kloster ernährt.


Wir folgen der Bundesstraße nach Horsten, wo wir links in die Kirchstraße einbiegen. Die Kirche lassen wir rechte Hand. Ein Schild kennzeichnet auf der rechten Seite das Grundstück, auf dem der Horster Sonnenstein gefunden wurde. Der rund 4000 Jahre alte Stein lag auf einem Bauernhof als Trittstein vor der Haustür.

 

 

 

Im Ortskern biegen wir rechts auf die Etzeler Straße. Die zweite Straße biegen wir links und gleich wieder rechts ab in den Alten Postweg. Durchs Wohngebiet radeln wir links in die Straße am Schmelzofen, halten uns rechts Am Warfacker und stoßen auf eine Kopie des Sonnensteins. Das Original steht in der Grundschule.

Die Straße geht in den Horster Mühlenweg über und stößt wieder auf die Hauptstraße. Wir halten uns rechts und verlassen den Ort. Kurz nach der Raiffeisen Warengenossenschaft führt links eine wenig befahrene Straße nach Zetel. Wir folgen der Zeteler Straße, bis rechts der Moorweg abzweigt. Auf beiden Seiten der Route sind die Wiesen von kleinen Wallhecken begrenzt.





Wir folgen der Beschilderung nach links und biegen rechts in den Heidschnuckenweg. Ein Sandweg führt geradewegs zum Nordwestdeutschen Schulmuseum. Wir fahren die Wehdestraße ein Stück rechts, um dann gleich wieder links in den Schweinebrücker Fuhrenkamp abzubiegen. Wer noch Zeit hat, sollte der Wehdestraße für einen Abstecher zum Flughafen Bohlenbergerfeld folgen, bis sie auf die Friedeburger Straße stößt. An der Kreisstraße biegen wir rechts ab und haben den Flughafen wenig später rechte Hand. An den Wochenenden gehen die Piloten regelmäßig in die Luft. Ein Gastflug kostet 20 Euro.


Der Weg durch den Wald überschneidet sich ein Stück weit mit dem Plattdeutschen Leerpadd. An der Fuhrenkampstraße biegen wir links ab und gleich wieder rechts in die Pickerei. Die Straße führt uns zwischen Wiesen und freistehenden Häusern auf die Pohlstraße, der wir links zurück nach Zetel folgen. Wir stoßen auf eine T-Kreuzung. Hier biegen wir rechts in die Lange Straße und gelangen durch ein Wohngebiet auf die Straße Kronshausen. Wir folgen dem Straßenverlauf in einem Bogen nach rechts in den Ortskern Zetel.


Wir überqueren die Bohlenbergerstraße und gelangen auf die Klinkerstraße, die durch den alten Zeteler Ortskern direkt auf die St. Martins Kirche zuführt. Hinter der Kirche führt die Straße links zurück zum Parkplatz an der Alten Schule Marschstraße.

 

Die Länge der Route beträgt ca. 40 Kilometer.